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geschrieben von Lena Jamski am 16.11.2021

Erfahrungen mit dem Verfugen

Hallo zusammen, heute möchte ich über meine bisherigen Erfahrungen mit dem Verfugen berichten. Ob Kies — gewaschen oder ungewaschen —, Brechsand, Fugenmörtel oder Sand-Harz Gemische, bei jedem der verschiedenen Materialien muss man auf etwas anderes achten, wenn es um das Verfugen geht. Auch kommt es darauf an, was der Kunde sich gewünscht hat.

Meist nutzt man im öffentlichen Raum (zumindest auf den Baustellen, wo ich bisher war) Kies oder Brechsand. Beides kann man trocken vor dem Abrütteln mit einem einfachen Straßenbesen einfegen oder einschlemmen. Hierbei wird an einen Straßenbesen ein Wasserschlauch mit geringem Wasserdruck angeschlossen und das jeweilige Material eingefegt. Der Vorteil: Nach dem Abrütteln der Fläche muss man in der Regel nicht noch einmal mit dem Material nacharbeiten, wie man es beim trockenen Einfegen tun müsste.

Private Kunden hingegen wollen oftmals ein Fugenbild haben, das seltener von wegebegleitenden Pflanzen gestört wird. Also muss ein Fugenmittel verwendet werden, welches sich unter richtiger Anwendung nicht durch Erosionen hinaustragen lässt. Aber auch Insekten, wie Ameisen, können Kies aus den Fugen tragen, da sie dort ihre Nester oftmals bauen. Wird nun also ein Fugenmittel verwendet, das aushärtet und sich nicht leicht entfernen lässt, hat der Kunde meistens eine längere Zeit Ruhe und muss sich darum weniger Gedanken machen.

Dazu muss aber auch gesagt werden, dass diese Mittel oftmals erheblich teurer sind in den Material- und besonders den Arbeitskosten. Denn bei einem solchen Fugenbild muss viel filigraner gearbeitet werden. Diese Mittel müssen mit Kelle und einem feinen Schwamm eingearbeitet werden. Fugenmischungen auf einer Sand-Harz-Basis können hingegen auf größeren Flächen mit einen Wasserschlauch mit geringem Wasserdruck und einem Schieber eingearbeitet werden.

Somit gibt es für jeden Anwendungsbereich das geeignete Mittel, auch für befahrbare Flächen gibt es extra Fugenmittel. Hier muss aber vor dem Einbringen genau auf die Verpackung geachtet werden, ob das jeweilige Mittel befahrbar ist oder nicht.

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