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geschrieben von Lena Jamski am 31.05.2021

Staudenpflanzung in Bad Sülze

Hallo zusammen, in meinem ersten Blogbeitrag möchte ich euch von einer groß angelegten Pflanzaktion in Bad Sülze berichten.

Für meine Kollegen und mich ging es morgens um 6 Uhr an der Firma los. Die gelieferten Stauden für die gesamte Pflanzung in Bad Sülze musste nach möglichen Lieferfehlern kontrolliert werden und nach Themengebieten, wie Uferbepflanzung, Farne, Schattenstauden und Gräsern, sortiert werden. Für meine Ausbilderin Frau Hast und meinen Mitazubi Max stand die Pflanzung von Schattenstauden, Farnen und Gräsern an.

Diese Pflanzen, welche in Pflanztöpfen gezogen und in Transportkisten verpackt wurden, nahmen wir schließlich mit nach Bad Sülze. Dort angekommen, verschafften wir uns mithilfe des Lageplanes einen Überblick über die bereits vorgefrästen Flächen und schauten, wo welche Bepflanzung hinkommen sollte. Anschließend stellten wir die 24 Staudenflächen zusammen.

Bei der Zusammenstellung hatten wir es uns einfach gemacht, indem wir alle Stauden in eine Transportkiste gestellt haben. So war für jede der 24 Staudenflächen eine vorgepackte Kiste vorhanden und wir mussten die Pflanzen dann nicht immer noch suchen. Ähnlich sind wir bei den Farnflächen vorgegangenen, bloß brauchten wir dort nur sechs Pflanzen pro Fläche. Nachdem alle Pflanzen aufgeteilt waren, brachten wir sie schon einmal zu den vorgefrästen Flächen, damit die spätere Pflanzung ungestört durchgeführt werden konnte.

Nun begann die Pflanzung bei der ersten Staudenfläche. Mit einer Harke wurde die Fläche begradigt und ein Bodenaktivator (Dünger) wurde auf den Boden gegeben. Jetzt hieß es für uns, die Pflanzen auszutopfen und nach dem Pflanzschema der zuständigen Architektin auszustellen. Dabei konnten wir unserer Ausbilderin immer Fragen zu den einzelnen Pflanzen und zu ihrer Anordnung stellen. Nachdem wir mit der Anordnung zufrieden waren, wurden die Stauden mit einer Pflanzschaufel eingepflanzt und angedrückt. Die Spuren unserer Arbeit ließ der Grubber danach verschwinden. Der Grubber ist schmaler als eine Harke und die empfindlichen Jungpflanzen werden so nicht wieder aus dem Boden gerissen.

So sind wir dann auch mit den restlichen 23 Staudenflächen vorgegangen, bis wir uns danach den 15 Farnflächen widmeten. Auch dort wurde die Fläche, wie bereits beschrieben, vorbereitet und die Farne ausgestellt und gepflanzt. Bei den Gräsern war dies etwas leichter, da dort nur eine Sorte pro Pflanzfläche gepflanzt wurde und jede der fünf Sorten eine Fläche bekam.

Zum Feierabend hin wurde, dann alle leeren Töpfe und Kisten wieder auf dem Transporter verstaut und das Werkzeug aufgeladen. An der Firma wurde alles fachgerecht weggeräumt und für den nächsten Tag vorbereitet. Somit endete ein lehrreicher Tag für mich.